Kreislaufwirtschaft auf dem Bau


Mineralische Bauabfälle stellen mit Abstand den größten Anteil aller Abfälle dar. Sie übersteigen sogar den Anteil der Siedlungsabfälle, also Abfälle aus privaten Haushalten und vergleichbaren Einrichtungen sowie hausmüllähnliche Abfälle aus Gewerbe und Industrie. Geschätzt fallen in Rheinland-Pfalz mehr als zehn Millionen Tonnen mineralische Bauabfälle pro Jahr an. Diese gilt es wieder zu hochwertigen Baustoffen aufzubreiten und in den Stoffkreislauf zurückzuführen. Dadurch werden Rohstoffvorkommen geschont, Abfälle recycelt und der mit dem Abbau von Rohstoffen verbundene Eingriff in den Natur- und Landschaftshaushalt auf ein Mindestmaß beschränkt.

Die Aufbreitung zu hochwertigen Baustoffen ist in entsprechenden Recyclinganlagen möglich. Diese können jedoch nur in dem Umfang mineralische Bauabfälle annehmen, wie sie für ihre recycelten Baustoffe Absatzmärkte finden. Das Bündnis für Kreislaufwirtschaft auf dem Bau, dem der Städtetag angehört, fokussiert sich darauf, vorhandene und neue Absatzmärkte für hochwertige Baustoff-Verwertungen auszubauen bzw. zu schaffen.

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